Hochzeit Anfang 2020 Was tun? - Coronavirus

Der Coronavirus hält momentan die gesamte Welt in Atem. Es erfolgt eine Schreckensmeldung nach der anderen. Keine Frage, jeder von uns ist aktuell mehr als nur verunsichert. Was ist in einer solchen Ausnahmesituation noch richtig und was ist falsch? Losgelöst von den Problemen der Welt, fällt euer Hochzeitstermin auch noch auf Anfang 2020 also ein Datum der kommenden 6 Wochen? Du hast so viel Zeit und Energie in die Planung gesteckt, und jetzt soll all das ein Virus zunichtemachen? Nachfolgend ein paar Tipps, wie du das schlimmste wenigstens etwas abfangen kannst.


  1. Wie du mit deinen Sorgen und Ängsten umgehen kannst

  2. Deine nächste Schritte

  3. Wie du mit gebuchten Dienstleistern verfährst


Ein weg wie du mit deinen Sorgen und Ängsten umgehen kannst Ich kann mich sehr gut in deine Lage hinein versetzen. Es ist so viel Herzblut, Energie und Vorfreude in die Planung eurer Hochzeit geflossen und jetzt kommt ein solches Ereignis das all, dass zunichtemachen Soll? - Das ist einfach nicht fair …! Das Wichtigste in einer solchen Extremsituation ist, dass du nicht den Kopf verlierst. Eine effektive Methode mit deinen Sorgen umzugehen ist die folgende:

Schritt 1

Male dir aus wie das „Worst-Case-Szenario“ sein könnte. Ich weiß es ist nicht leicht doch versuche es einmal. Stelle dir bildlich vor, was wäre, wenn ihr eure Hochzeit tatsächlich verschieben müsst. Schreibe auf was dann konkret passiert. Hier zählen Fakten keine Gefühle

so siehst du schwarz auf weiß was im schlimmsten Fall passiert. Schreibe dann alle deine Sorgen und Ängste, die dich bewegen, wenn du dir dieses Szenario ausmalst unter der Überschrift „Warum ich mich sorge“ auf. Hier Zählen deine Gefühle.


Schritt 2

Nimm ein neues Blatt Papier zur Hand.

Die Überschrift lautet „Was ich tun kann, um den Worst Case zu verhindern“.

Notiere alle möglichen Szenarien, die dir einfallen, was du tatsächlich tun kannst, um den schlimmsten fall zu verhindern. Schritt 3

Der wichtigste Schritt in diesem Prozess lautet: Finde dich mit dem Schlimmsten fall ab. So abstrus sich dieser Schritt anhört, du wirst merken, wie dir eine Riesenlast von den Schultern fällt sobald du das gemacht hast.

Auch du kannst das unvermeidbare leider nicht verhindern.

Auch nicht, wenn du die Augen davor verschließt. Nimm dir nun noch einmal ein Blatt zur Hand unter der Überschrift „Was kann ich tun, um die Folgen abzumildern“. Notiere Lösungen, die dir einfallen, um die Situation zu entschärfen. Du wirst dich Stück für Stück befreiter fühlen. Mit dieser Methode kannst du deine Sorgen und Ängste klar definieren. Sorgen machen uns Blind für die Lösungsfindung. In manchen Situationen tappen wir in Grauen Wolken voller Sorgen und Ängste die es uns nicht erlauben klar zu denken und sinnvolle Entschlüsse zu fassen.

Das Resultat sind schlaflose Nächte, Bauchschmerzen, Wut und Trauer. Die beschriebene Methode soll dir helfen diese Spirale zu durchbrechen.

Wenn ich in extremen Situationen schwarz auf weiß sehe, was mich ängstigt stelle ich oft fest, dass das Problem gar nicht so schlimm ist wie angenommen.


Fazit: Behalte trotz dieser widrigen Umstände einen klaren Kopf!


2. Deine nächsten Schritte Der erste Schritt ist: Tief durchatmen – du schaffst dass! Nachdem du dich mit dem Worst Case auseinandergesetzt hast, ist es an der Zeit die notierten Möglichkeiten von Schritt 3 in die Tat umzusetzen. Das erste, was du tun solltest, ist dich nicht auf Halbwissen aus dem Internet zu verlassen und dich damit womöglich noch nervöser zu machen.

Bedenke, jedes Bundesland agiert aktuell noch unterschiedlich, um diese Ausnahmesituation in den Griff zu bekommen. Also betreffen dich die meisten Informationen nicht oder nur teilweise.


Das solltest du machen, um dir Klarheit zu verschaffen: Rufe bei der Kirche/dem Standesamt an und erkundige dich, ob man dir bereits einen Ausblick auf die kommenden Wochen geben kann.

Kläre außerdem die aktuelle IST – Situation ab. Informiere dich auch bei den zuständigen Behörden. Das kannst du zum Beispiel im Rathaus oder auf dem Gesundheitsamt. Orientiere dich ausschließlich an Informationen öffentlicher Stellen!


Das Robert Koch Institut ist besonders in diesem Fall eine verlässliche Quelle. Je nachdem wie die Information ausfällt, die du erhältst, solltest du deine Gäste informieren.Am besten machst du dies in einer Rundmail oder eine WhatsApp Gruppe. Belaste dich nicht auch noch mit viel Korrespondenz. Konzentriere dich in dieser Situation nur auf das wesentliche. Kläre nun ab, wie es sich bei der gebuchten Location verhält. Prüfe vor dem Telefonat oder dem Besuch erst einmal den geschlossenen Vertrag auf Klauseln die solche Ausnahmezustände beschreiben. Vielleicht kommst du ja einfacher als gedacht aus dieser Verpflichtung.

Wichtig hierbei: Kommunikation ist das A & O! Insbesondere die Inhaber solcher Örtlichkeiten werden massive Umsatzeinbußen zu verkraften haben, was bei so manchen an die Existenz geht.


Darum ist es um so wichtiger, dass du dich gedanklich auch mit deinem Gegenpart auseinandersetzt, um so einfühlsam wie möglich diese Situation für beide Parteien zu klären. Drohe nicht, mache keine Vorwürfe, sondern findet gemeinsam Lösungen! So erleichterst du dir selbst das Gespräch. Die Kompromissbereitschaft deines Gegenübers steigt und das erhöht die Erfolgschancen auf eine gütliche Einigung in beider Sinne. Als Nächstes solltest du alle gebuchten Dienstleister Kontaktieren, und jeweils einen Termin für ein Gespräch vereinbaren. Tipps zum richtigen Umgang mit den Dienstleistern findest du im nächsten Kapitel.

3. Der richtige Umgang mit gebuchten Dienstleistern. Die Nerven liegen Blank. Deine und die der Dienstleister!

Für viele geht diese Krise tatsächlich an Ihre Existenz. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, einen Termin zu vereinbaren in dem beide Parteien Zeit für ein klärendes Gespräch finden. Bespreche so ein wichtiges Thema nicht zwischen Tür und Angel. Ich habe mir zwei mögliche Szenarien ausgemalt. Möglichkeit 1

Du verlangst Deine Anzahlung zurück und möchtest vom Vertrag zurücktreten. Konsequenz: Diese Möglichkeit bedeutet in der Regel viel Frust für beide Seiten und führt möglicherweise auch noch zu einem Rechtsstreit. Im schlimmsten Falle bedeutet dies das der Dienstleister seine Existenz verliert, und somit zahlungsunfähig wird. Möglichkeit 2

Ihr Vereinbart, dass der Termin vorerst verschoben wird. Der Dienstleister darf seine Anzahlung einbehalten, um somit seine Existenz zu sichern. Die Anzahlung wird, wenn der Ersatztermin stattfindet, verrechnet oder mit einem Shooting anderer Art abgegolten. Konsequenz: Ihr erspart Euch sehr viel Ärger in einer ohnehin schon angespannten Situation für beide Parteien. Der Dienstleister muss sich nicht um seine Existenz sorgen. Und Du kommst zur gewünschten Leistung – zwar etwas später aber besser als überhaupt nicht, oder? Die Möglichkeit zwei ist aus meiner Sicht menschlich als auch wirtschaftlich gesehen die beste Lösung für Dich sowie für den Dienstleister.

Mein Fazit:


  • Lass dich nicht von Halbwissen aus dem Internet verrückt machen. Hole dir selbst Zahlen, Daten und Fakten bei dafür vorgesehenen Behörden. Versuche aus der Spirale der Angst und der Sorgen auszubrechen, indem du deine Ängste als auch die Lösung klar definierst. Nur so behältst du einen klaren Kopf in dieser Situation

  • Handel basierend auf deinen Ergebnissen von Schritt eins.

  • Halte Rücksprache mit gebuchten Dienstleistern und der Location. Bleibe dabei immer höflich, bedenke auch die Gegenseite steht aktuell eine schwere Zeit durch. Nur so kannst du die bestmögliche Lösung erzielen.


In Anbetracht dessen, was sich derzeit weltweit abspielt, ist es um so wichtiger das wir menschlich handeln und zusammenhalten. Es gibt für alles eine Lösung, auch wenn diese in solchen Zeiten nicht immer direkt greifbar erscheint. Ich hoffe, dass ich euch mit den Tipps wenigstens ein bisschen die Sorgen und die Last von euren Schultern nehmen konnte. Bleibt bitte gesund! Euer Hochzeitsfotograf aus Stuttgart

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