So erhaltet ihr sagenhafte Hochzeitsfotos

Aktualisiert: März 14


Es ist das Thema: Eure Hochzeitsfotos


ganz gleich ob nach einer Woche oder 60 Jahren, Sie zaubern euch immer ein Lächeln ins Gesicht und ein Kribbeln im Bauch. In dem "Buch mit dem schwarzen Knopf"

darf einfach kein einziger dieser vielen schönen kleinen und großen Momente fehlen, die ihr bei eurer Hochzeit erlebt (Auch die ihr nicht wahrgenommen) habt.


Darum habe ich die wichtigsten Momente einer Hochzeit gesammelt und für euch notiert – die meiner Meinung nach wichtigsten Hochzeitsbilder, mit denen ihr euren Hochzeitstag immer wieder von Neuem erleben könnt.


Diese Tipps sollen euch als Anker dienen. Erweitert diese einfach um eure eigenen geplanten Highlights eures persönlichen Hochzeitstages.


Klar, viele Fotos sind selbstverständlich, doch in der Aufregung dieses wichtigen Tages, ist keine Planung umsonst. Schreibt euch vorab alle Fotomotive auf, die euch gefallen und besprecht diese mit eurem Fotografen im Vorfeld. So könnt ihr sicher sein, dass der Fotograf weiß was ihr euch vorstellt und so wird nichts vergessen.

Was euch entspannter in den Tag gehen lässt!


In dem heutigen Blogeintrag schneide ich folgende Themen an:


  1. Profi - Fotograf oder doch lieber einen Hobbyfotografen?

  2. Was ihr mit eurem Fotografen besprechen solltet!

  3. Wieviel kostet ein professioneller Fotograf?

  4. Hilfestellung für natürliche Posen

  5. Welche Szenen werden in der Regel festgehalten?

  6. Die Übergabe der Bilder

  7. Mein Fazit


Viel spaß beim lesen





1. Profi - Fotograf oder doch lieber einen Hobbyfotografen?


Paare stellen sich oft die Frage, "wer soll die Fotos unserer Hochzeit machen machen"? -

"Hey, Onkel Otto hatt doch eine gute Kamera. Sollen wir nicht ihn fragen"?


Wenn Onkel Otto nicht zufällig professioneller Fotograf ist, rate ich ab!


Das Budget ist begrenzt - klar ist es das. Ein professioneller Fotograf kostet zwar sein Geld, aber an dieser Stelle solltet ihr nicht sparen!


Den Tag eurer Hochzeit gibt’s nur ein Mal, die Fotos könnt ihr nicht wiederholen. Denkt darüber nach, wie schade es wäre, wenn ihr Hochzeitsfotos für euer Fotobuch und Co. habt, die maximal Mittelmaß und nicht wirklich sagenhaft sind.

Engagiert ihr keinen Profi, werdet ihr es ziemlich sicher später bereuen!

Ein einfaches Beispiel ist die Kirche. Dort ist das fotografieren ohne Blitz meistens vorgegeben. Wirklich dunkle Wolken, oder im "worst Case" Regen, machen einem Hobbyfotografen einen Strich durch die Rechnung.

Jetzt kommt der Profi ins Spiel. Durch sein Equipment und seine Erfahrung ist er in der Lage auch mit unpassenden Lichtverhältnissen umzugehen.


Mein Tipp

Diejenigen die das Budget haben sollten einen professionellen Hochzeitsfotografen buchen. Lasst euren Tag in einer Hochzeitsreportage festhalten. Wichtig: eine Fotoreihe bekommt erst ab 6 Stunden aufwärts einen Reportagecharakter!


Für all die, deren Budget erschöpft ist empfehle ich:

schaut euch doch mal in gängigen Fotoforen um. Oft suchen Fotografen die bereits in anderen Genres Erfahrung haben Paare deren Hochzeit sie günstig oder sogar kostenlos begleiten dürfen um ihre Erfahrung und ihr Portfolio aufzubauen.

Jeder beginnt mal - nur weil ein Fotograf am Anfang seiner Kariere als Hochzeitsfotograf steht, heißt das nicht automatisch das er dem nicht gewachsen ist.

Als Kriterium würde ich hier einen Fotografen bevorzugen der bereits in der Portratifotografie Erfahrung gesammelt hat.


Zum Beispiel hier



2. Was ihr mit euerem Fotografen besprechen solltet!


  1. Haltet unbedingt schriftlich fest welche konkrete Dienstleistung ihr zu welchen Preis erhaltet. Um so detaillierter um so besser!

  2. Falls nicht angegeben: Fragt euren Fotografen mit wievielten Bildern ihr rechnen dürft.

  3. In der Regel wird im Vertrag die Dauer der Bearbeitungszeit fixiert. Falls nicht einfach nachfragen.

  4. Besprecht mit eurem Fotografen, welche Momente euch am wichtigsten sind.

  5. Gebt dem Fotografen einen Ablaufplan eurer Hochzeit.

  6. Für Fortgeschrittene und bei großen Hochzeiten: Teilt eurem Fotografen mit, wer zum engsten Kreis gehört. So kann er sich darauf einstellen.


Mein Tipp

Ich gebe den Brautpaaren folgenden Rat mit auf die Suche:

Achtet darauf das es zwischenmenschlich harmoniert und ihr ihm vertraut!

Im bestenfalls liebt er das was er macht.



3. Wieviel kostet ein professioneller Fotograf?


Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Folgende Faktoren spielen hier eine Rolle:


  • Arbeitet der Fotograf Haupt - oder Nebenberuflich?( Der Fotograf muss zusätzlich mit Versicherung, Steuer, Handerkskammerbeiträge, Werbung, Homepage, KFZ und vielem mehr kalkulieren)

  • Wieviele Stunden wollt Ihr euren Fotografen buchen? (Oft reduziert sich der Stundenpreis gestaffelt bei längeren Buchungen)

  • Kommt der Fotograf alleine oder zu zweit? (Zu zweit? Ja, toll ist hier Fotos aus 2 Perspektiven zu erhalten. Das kostet natürlich etwas mehr)

  • Wie lange ist der Anfahrtsweg?

  • Soll neben den Bildern auch ein kleines Video erstellt werden?


In der Regel verlangt ein professioneller Fotograf 150€ - 300€ für die Stunde.

Rechnen wir mit einer durchschnittlichen Tagesreportage von 8 Stunden kommen wir somit auf 1200€ - 2400€. Der Preis kann natürlich variieren, wie so oft gibt es nach oben hin keine Grenzen.

4. Hilfe ... beim natürlichen Posen


Die nachfolgenden Anregungen gebe ich allen meinen Brautpaaren in meinem persönlichen "Wedding Guide" mit auf den Weg.

Ich möchte mit diesen tipps und Tricks bewirken, dass sich das Paar vor meiner Kamera sicher und wohl fühlt.


Da du wahrscheinlich nicht täglich vor einer Kamera stehst, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich dir das Posieren etwas erleichtern kann. Die Bilder sollen ungestellt und natürlich wirken, doch ein bisschen Posieren ist wie das “Salz in der Suppe”. Hier findest du einige Tipps und Tricks rund um das Thema Posing. Suche dir ganz einfach die Tipps aus, die dich am meisten ansprechen. Doch nicht vergessen:

Das Allerwichtigste bei einem Shooting ist Freude und Spass daran zu haben! Sei einfach du selbst.


Dein Rücken

Der Rücken bildet die Basis einer gelungen Pose. Er unterstreicht deine Stärke, dein Selbstbewusstsein und deine Eleganz. Einfach zu merken: Stell dir vor, etwas zöge deinen Hinterkopf in Richtung Decke. Lasse die Schultern fallen und atme tief ein. Eine geschwungene Lendenwirbelsäule betont vorhandene Kurven und läßt dich somit noch femininer wirken. Einfach ausgedrückt: Brust raus, Bauch rein und lasse deine Schultern nicht hängen.


Rechte Winkel & Gelenke

Vermeide durchgestreckte Gelenke und spitze Winkel.

Besser sind stumpfe Winkel größer als 90°. Sie wirken ruhig und friedvoll. Sie bewirken einen romantischen und fliessenden Look. Wichtig: Wenn du den Arm anwinkelst, sollte er irgendwo aufliegen ( Hüfte, Taille ).


Platz zwischen Ellbogen und Kreuz

Indem du deine Ellbogen weg vom Körper bewegst, wird deutlich erkennbar, wo deine Taille endet. Somit wirkt dein Körper gestreckter und graziler. Bei dieser Technik genügt es, wenn du nur einen Ellbogen leicht anwinkelst und die Hand auf eine beliebige Stelle auflegst.


Deine Beine

Die richtige Stellung der Beine hat zu Folge, dass das Bild dynamischer wirkt und deine Kurven automatisch hervorgehoben werden. Ein Beispiel für eine tolle Positionierung deiner Beine: Überkreuze sie und verlagere dein Hauptgewicht auf das hintere Bein.


Das Ganze klappt auch wunderbar im Sitzen, indem du dein Gewicht auf die hintere Pobacke verlagerst.


Atmen, gaaaanz wichtig: Atmen

Dass ein Fotoshooting nichts Alltägliches ist, haben wir bereits eingangs festgestellt. Oft vergessen wir über die Gedanken wie wir gerade aussehen und wirken das Atmen und verkrampfen, was man den Bildern danach ansieht.

Ein kleiner Trick: Bitte um eine kurze Pause, atme ein paar mal tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus. Das bewirkt wahre Wunder!


Unter uns ...

Pssssst .... bei extremer Nervosität hilft oft ein Gläschen Sekt :)

5. Welche Szenen werden in der Regel festgehalten?


Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Auch hier gibt es einige festgelegte "Szenerien".


  • Der Antrag

  • Engagement Shooting

  • Getting Ready

  • First Look

  • Brautpaarshooting

  • Tortenanschnitt

  • Tanz am Abend

  • After Wedding Shooting

  • Trash the Dress

  • Honeymoon - Shooting


Und was sollt ihr fotografieren lassen? - Es ist wie so oft eine Frage eures Budgets.

Meine klassischen 8 - Stunden Reportagen beinhalten meistens


- Das Getting Ready

- Den First Look

- Ein Brautpaarshooting

- Den Tanz am Abend

- Den Tortenanschnitt


Oft wird noch zusätzlich ein Afterweddingshooting geplant und gebucht. Dieses findet an einem Tag nach eurer Hochzeit statt. Der Vorteil eines solchen Shootings ist, dass ihr keinen Stress habt und euch ganz auf eure Zweisamkeit konzentrieren könnt. Ein Garant für zauberhafte Bilder.




Und was passiert zwischen den Oben genannten "Szenerien"? -


Hier ist die Zeit gekommen, um eure Rahmenplanung fotografisch festzuhalten wie zum Beispiel der Autokorso zur Kirche, der Sektepmfang und die Glückwünsche eurer lieben nach der Trauung, liebevoll geplante Traditionen und Spiele, all die liebevoll geplanten Details, kullernde Freudentränen, lange Umarmungen, die Liebe der Familie und Freunde - einfach all das, was eine denkwürdige Hochzeit an Unterhaltung und Emotionen bietet.

6. Die Übergabe der Bilder


Endlich ist er gekommen - der Tag an welchem ihr eure Bilder übergeben bekommt.

Jeder Fotograf übergibt seinen Brautpaaren die Bilder auf unterschiedliche Art und Weise. es gibt viele Möglichkeiten - die Gedanken sind frei, die Möglichkeiten vielfältig.


Ein professioneller Fotograf sollte aus diesem besonderen Moment ein optisches Erlebnis machen.


Ich übergebe die Bilder der Hochzeit on einer personalisierten Holzbox. In dieser Box finden meine Paare einen USB - Stick aus Holz sowie einige ausgedruckte Bilder. Ich dekoriere das ganze je nach Saison Floral.


Neben der Übergabe per USB - Stick stelle ich auf meiner Homepage eine Passwortgeschützte Onlinegalerie zur Verfügung. Hier können sich alle Gäste der Hochzeit, die das Passwort besitzen, sich die Ausgewählte Bilder ansehen und downloaden.


Neben diesen zwei Methoden, biete ich bei Interesse noch einen Downloadlink zur Verfügung. Über diesen kann das Brautpaar alle Bilder ganz einfach herunterladen.




7. Mein Fazit


Augen auf beim "Fotografenkauf"


  • Erfahrung ist das A&O - Ein Erfahrener Fotograf kann auch unvorhergesehene Situationen meistern.

  • Die Chemie zwischen dem Fotografen und euch sollte Stimmen - Vertrauen ist ein Garant für gelungen Fotos

  • Sollte das Budget nicht reichen, dann wählt einen "Anfänger" der bereits Erfahrungen in der Protraitfotografie gesammelt hat.

  • Haltet alles was ihr besprochen habt vertraglich fest - Bitte vergesst bei aller Sympathie nicht: es handelt sich um eine Dienstleitung!

  • Eine Reportage kostet durchschnittlich zwischen 1200 € - 2400€ - Nach oben hin bestehen keine Grenzen.

  • Das Allerwichtigste bei einem Shooting ist Freude und Spass daran zu haben! Sei einfach du selbst.

  • Bei einem professionellen Fotografen endet die Kreativität nicht bei der Übergabe euere Hochzeitsfotos ;)


Ich hoffe mit diesem Artikel etwa "Licht ins dunkle" bringen zu können - Ich wünsche euch beiden, dass auch Ihr sagenhafte Hochzeitsfotos erhaltet.


Euer Hochzeitsfotograf aus Stuttgart





Quelle der Lizenzfreien Fotos






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